KFZ-Versicherung 2. Auto

.

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

.
///KFZ-Versicherung 2. Auto

Genau wie der Erstwagen muss auch ein Zweitwagen versichert werden. Eine gute und günstige Zweitwagenversicherung bekommt man nur mit einem Vergleich der Tarife verschiedener Kfz-Versicherungen. Hier finden Sie die verschiedene Tipps, mit denen Sie bei der Versicherung Ihres Zweitwagens einiges an Geld sparen können.

Immer öfter reicht ein Auto nicht mehr aus. Wenn in einer Partnerschaft beide Partner berufstätig sind und mit dem Auto zur Arbeit fahren, kommt man um zwei Fahrzeuge kaum herum. Auch erwachsene Kinder, die den Führerschein
gemacht haben, möchten meist ebenfalls ein eigenes Auto haben bzw. sollen in den Genuss kommen mehr Fahrpraxis sammeln zu können. Relativ selten kommt es auch vor, dass jemand nur für sich ein zweites Fahrzeug anschafft, zum Beispiel einen Sportwagen als Ergänzung zum Familien-Kombi.

In allen Fällen kann bei der Kfz-Versicherung des Zweitwagens bares Geld gespart werden, wenn man ein paar Dinge beachtet. Ausschlaggebend ist vor allem die Einstufung des Zweitwagens in die richtige Schadenfreiheitsklasse (SF).

Zweitwagenversicherung für Fahranfänger

Die Kfz-Versicherung ist für Fahranfänger besonders teuer. Wer sein erstes eigenes Auto anmelden und versichern möchte, wird in die Schadenfreiheitsklasse 0 eingestuft und zahlt somit die kompletten Beiträge ohne Schadenfreiheitsrabatt. In der Regel ist es deutlich günstiger, wenn Fahranfänger ihr Fahrzeug auf einen Elternteil anmelden lassen.

Der Elternteil ist dadurch eingetragener Fahrzeughalter und kann das Auto als Zweitwagen versichern. Ist die Schadenfreiheitsklasse des Elternteils besser als 0, wird der Zweitwagen in der Regel in die Schadenfreiheitsklasse ½ eingestuft. Das Kind wird dann als Fahrer eingetragen. Je nach Alter des Fahranfängers erhöhen sich zwar die Beiträge, jedoch bleiben sie üblicherweise deutlich unter denen, die in Schadenfreiheitsklasse 0 anfallen würden.

Zu beachten ist auch, inwiefern der Fahranfänger seine Schadenfreiheitsklasse behalten kann, wenn er das erste Mal ein Fahrzeug auf seinen Namen anmeldet. Wenn nachgewiesen werden kann, dass das Kind der Hauptfahrer des Fahrzeugs war, wird die Schadenfreiheitsklasse in der Regel übernommen. Ist das nicht der Fall, wird er wieder in die SF 0 zurückgestuft.

Auto des Partners als Zweitwagen versichern

Die meisten Kfz-Versicherer bieten besonders gute Konditionen, wenn der Ehepartner oder der andere Teil einer eingetragenen Lebenspartnerschaft sein Fahrzeug als Zweitwagen versichern möchte. Bei einigen Anbietern ist es möglich, dass der Partner sein Auto auf den eigenen Namen versichert. Häufig ist es aber so, dass derjenige, der bereits eine Kfz-Versicherung hat, auch als Halter des Zweitwagens eingetragen sein muss.

Unter normalen Umständen erhält der Zweitwagen die Einstufung in die Schadenfreiheitsklasse des Erstwagens. Normale Umstände bedeutet, dass der Partner beispielsweise mindestens die Altersgrenze für Fahranfänger erreicht haben muss. Wer mit 19 Jahren bereits verheiratet ist und sein erstes Auto versichern möchte, wird das kaum zu besonders günstigen Konditionen tun können. Hat der Partner bereits eine bessere Schadenfreiheitsklasse als der erste Versicherungsnehmer, so behält er diese natürlich.

Zweitwagenversicherung: Vergleichen und den besten Tarif finden

Auch verheiratete Paare sind nicht verpflichtet, einen Zweitwagen bei dem Versicherer des Erstwagens zu versichern. Der Zweitwagen kann folglich auch bei einem anderen Anbieter versichert werden. Im Regelfall bieten die Versicherer jedoch besonders gute Konditionen, wenn man eine positive Schadenbilanz vorweisen kann und weitere Fahrzeuge versichern möchte.

Bei der Suche nach der besten Zweitwagenversicherung sollte man besonders auf die Details achten. Besonders wichtig ist hierbei, dass die Versicherungsverträge möglichst unabhängig voneinander behandelt werden. Ansonsten kann es passieren, dass sich ein Unfall mit dem Zweitwagen auch negativ auf die Schadenfreiheitsklasse des Erstwagens auswirkt.

Ebenfalls wichtig ist die Höhe des Schadenfreiheitsrabatts. Die Höhe der Rabatte ist nicht einheitlich festgelegt. Selbst wenn die Beiträge in SF 0 bei jedem Anbieter gleich hoch wären, würden sich die Beiträge in den höheren Schadenfreiheitsklassen voneinander unterscheiden. Es ist daher darauf zu achten, wie sich die Beiträge entwickeln, wenn man über mehrere Jahre hinweg unfallfrei fährt.

Zudem ist ein Tarifvergleich auch wichtig, da die Höhe der Beiträge von sehr vielen Faktoren abhängig ist und die Versicherungsunternehmen bezüglich der Gestaltung relativ frei sind. Die Zweitwagenversicherung kann in Berlin teurer sein als in Regensburg oder auch umgekehrt. Das gilt selbst dann, wenn außer dem Ort identische Rahmenbedingungen herrschen.