Geld für den Urlaub spa­ren

.

Geschätzte Lesezeit: 9 Minuten

.
/ / Geld für den Urlaub spa­ren

Die meis­ten Men­schen möch­ten zumin­dest ein­mal im Jahr in den Urlaub fah­ren. Davon haben aber die wenigs­ten Men­schen spon­tan genug Geld zur Ver­fü­gung. Das Pro­blem lässt sich recht ein­fach lösen, indem man Geld für den Urlaub spart. Ein paar Tipps zum Spa­ren und Geld anle­gen haben wir bereits zusam­men­ge­stellt. Hier möch­ten wir dir ein paar wei­te­re Tipps an die Hand geben, wie du bei­spiels­wei­se Geld für den Urlaub anspa­ren kannst.

Gene­rell gilt, dass du gespar­tes Geld zur Sei­te legen soll­test. Bewah­re es nicht auf dei­nem Giro­kon­to auf. Ein immer wei­ter stei­gen­der Kon­to­stand kann dich schnell in Ver­su­chung füh­ren, doch mal mehr Geld aus­zu­ge­ben als nötig. Auf einem sepa­ra­ten Kon­to, bei­spiels­wei­se einem Tages­geld­kon­to, liegt es siche­rer. Die Hemm­schwel­le das Geld zu über­wei­sen und aus­zu­ge­ben ist hier deut­lich grö­ßer.

Alter­na­tiv kannst du natür­lich auch Bar­geld spa­ren. Du könn­test bei­spiels­wei­se ein wöchent­li­ches Bud­get fest­le­gen. Die­ses Geld hebst du jede Woche von dei­nem Kon­to ab und ver­wen­dest es für was du willst, also Essen kau­fen, ins Kino gehen, für den ganz nor­ma­len All­tag eben. Im Ide­al­fall gewöhnst du dir an mit Bar­geld statt EC-Kar­te zu bezah­len. Dadurch hast du noch bes­se­re Kon­trol­le über dei­ne Aus­ga­ben. Am Ende jeder Woche leerst du dei­nen Geld­beu­tel und legst alles nicht aus­ge­ge­be­ne Geld in eine Dose oder Kis­te.

Die­se Metho­de ist in der Regel sehr moti­vie­rend, denn du siehst dei­ne Erspar­nis­se für den Urlaub mit eige­nen Augen wach­sen. Jede Woche wird die Dose oder Kis­te etwas vol­ler. Auf die­se Wei­se sparst du auch fle­xi­bel, da du nur an dein Wochen­bud­get gebun­den bist und kei­ne fes­te Spar­ra­te ein­hal­ten musst.

Die 10 bes­ten Tipps, um Geld für den Urlaub zu spa­ren

Mit zehn ganz ein­fa­chen Tricks kannst du Geld spa­ren, wel­ches du bei­spiels­wei­se für einen Urlaub aus­ge­ben kannst.

1. Ver­glei­che dei­ne Tari­fe

Zuerst soll­test du dich um dei­ne all­ge­mei­nen Finan­zen küm­mern. Du hast monat­li­che Fix­kos­ten für Strom, Gas, Ver­si­che­run­gen und Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on. Ein Tarif­ver­gleich ist schnell durch­ge­führt und kann dir dabei hel­fen, jeden Monat viel Geld zu spa­ren. Wech­sel ein­fach dei­nen Strom­an­bie­ter oder dei­ne Kfz-Ver­si­che­rung, wenn du ein güns­ti­ge­res Ange­bot fin­den soll­test.

Das Geld, das du dadurch jeden Monat sparst, packst du in dei­ne Urlaubs­kas­se. Du hast dann gefühlt genau­so viel Geld wie vor­her und dei­ne Urlaubs­kas­se wächst trotz­dem. Du soll­test auch prü­fen, ob du ande­re regel­mä­ßig anfal­len­de Kos­ten redu­zie­ren kannst. Wenn du eine Zeit­schrift abon­niert hast, liest du sie auch immer? Bist du bei einem Fit­ness­cen­ter ange­mel­det und gehst kaum hin? Dann kün­di­ge das Abo bzw. die Mit­glied­schaft und spar das Geld für den Urlaub.

2. Lebens­mit­tel nach Wochen­plan ein­kau­fen

Viel Geld kannst du spa­ren, wenn du dein Essen für die gan­ze Woche im Vor­aus planst. Ent­spre­chend kaufst du dann ein. Ohne Wochen­plan kommt es doch meist zu Impuls­käu­fen. Du hast Hun­ger, kriegst eine Idee, wor­auf du grad Lust hät­test, und gehst ein­kau­fen. Dabei kaufst du wahr­schein­lich mehr als du benö­tigst. Gra­de bei ver­derb­li­chen Lebens­mit­teln kommt so etwas sehr häu­fig vor.

Mit einem Plan kaufst du nur, was du auch benö­tigst und ver­brau­chen kannst. Du weißt schon im Vor­feld, wie­viel du brau­chen wirst und kaufst nichts, was sowie­so irgend­wann ver­dirbt oder weg­ge­wor­fen wird. Län­ger halt­ba­re Ware kannst du auch gut auf Vor­rat kau­fen, wenn es Son­der­an­ge­bo­te gibt. Unter der Woche kaufst du nur Lebens­mit­tel, die ganz frisch sein soll­ten. Län­ger halt­ba­re Lebens­mit­tel besorgst du beim gro­ßen Wochen­ein­kauf. Wahr­schein­lich gehst du bei guter Pla­nung sogar sel­te­ner zum Super­markt, sodass du weni­ger Gefahr läufst, eigent­lich unnö­ti­ge Impuls­käu­fe zu täti­gen.

3. Selbst kochen

Auch beim Essen selbst kannst du viel Geld spa­ren. Fer­tig­es­sen oder Fast-Food sind in der Regel teu­rer als wenn du alles selbst zube­rei­ten wür­dest. Mit guter Pla­nung ist auch immer Zeit, etwas zu Essen zu kochen. Wenn du unter der Woche lan­ge arbei­ten musst, willst du danach wahr­schein­lich nicht auch noch lan­ge am Herd ste­hen. Es gibt sehr vie­le Gerich­te, die lecker und schnell zube­rei­tet sind. Du kannst dich ja auch am Wochen­en­de in die Küche stel­len und ein paar Sachen vor­ko­chen. Nudel­so­ßen oder Gulasch hal­ten im Kühl­schrank eini­ge Tage.

Du kannst ja auch gro­ße Por­tio­nen kochen und etwas davon ein­frie­ren. Dann musst du es nur noch mor­gens aus dem Tief­kühl­fach neh­men und abends auf­wär­men. Wenn du auf der Arbeit eine Mikro­wel­le zur Ver­fü­gung hast, kannst du dir auch etwas Vor­ge­koch­tes mit­neh­men. Das ist auf Dau­er sicher deut­lich güns­ti­ger als der mit­täg­li­che Gang zum Imbiss.

4. Bücher lei­hen statt kau­fen

Liest du ger­ne? Dann über­leg dir, ob du nicht auf den Bücher­kauf ver­zich­ten kannst. Statt­des­sen kannst du dir lie­ber einen Büche­rei­aus­weis zule­gen. Ein Büche­rei­aus­weis kos­tet nicht viel. Wenn du pro Monat ein Buch kaufst, zahlst du auf das Jahr gerech­net sicher­lich deut­lich mehr als für eine Jah­res­mit­glied­schaft in einer Büche­rei.

Außer­dem ist die Aus­wahl viel grö­ßer. Wenn dir ein Buch nicht gefällt, gibst du es ein­fach zurück anstatt dich zu ärgern, dass du Geld dafür bezahlt hast. Die meis­ten Bücher gibt es auch als E-Book in digi­ta­ler Form. Sehr vie­le Biblio­the­ken bie­ten mitt­ler­wei­le auch den Ver­leih von E-Books an.

5. Gebrauch­tes kau­fen

Muss es immer Neu­wa­re sein? Vie­le Pro­duk­te kannst du ruhig gebraucht kau­fen. Gera­de bei Möbeln gibt es stän­dig ein gro­ßes Ange­bot. Wenn du dei­ne Woh­nung neu ein­rich­ten möch­test, schau dich mal auf dem Gebraucht­markt um, bei­spiels­wei­se auf eBay oder Por­ta­len mit kos­ten­lo­sen Klein­an­zei­gen. Sehr häu­fig gibt es Anzei­gen von Leu­ten, die sich neue Möbel ange­schafft haben und kei­ne Lust haben, die alten Möbel zu ent­sor­gen. Hier fin­dest du oft sehr gut erhal­te­ne Möbel­stü­cke, die du qua­si nur noch abho­len musst.

Auch Klei­dung kannst du gut gebraucht kau­fen. Auf Sei­ten wie Kleiderkreisel.de kannst du güns­tig gute und wenig getra­ge­ne Klei­dungs­stü­cke fin­den. Nicht mehr benö­tig­te Klei­dung kannst du dort auch ver­kau­fen. Es ist eben­falls mög­lich, Klei­dungs­stü­cke unter­ein­an­der zu tau­schen. Das gespar­te Geld wan­dert natür­lich direkt in die Urlaubs­kas­se.

6. Ver­zicht auf Mar­ken­pro­duk­te

Wuss­test du, dass die meis­ten Haus­mar­ken­pro­duk­te von nam­haf­ten Her­stel­lern pro­du­ziert wer­den? Auf wer-zu-wem.de fin­dest du eine Lis­te mit Dis­coun­ter­pro­duk­ten und deren Her­stel­lern. Dort siehst du zum Bei­spiel, dass die Aldi-But­ter­kek­se von Bahl­sen und die ja! Kräu­ter­but­ter von Megg­le her­ge­stellt wer­den. Du bekommst teil­wei­se sogar die glei­che Qua­li­tät wie bei den Mar­ken­pro­duk­ten.

Schau ein­fach mal nach, wer dei­ne Mar­ken­pro­duk­te pro­du­ziert und ob du nicht zur güns­ti­gen Haus­mar­ke grei­fen kannst, die wahr­schein­lich nicht­mals anders schmeckt.

7. Son­der­an­ge­bo­te

Sei vor­sich­tig beim Kauf von Son­der­an­ge­bo­ten. Nicht immer sind Son­der­an­ge­bo­te auch tat­säch­lich güns­tig. Wenn dich ein Ange­bot anspricht, prü­fe den Preis im Inter­net. Beson­ders im tech­ni­schen Bereich gibt es oft Lock­an­ge­bo­te, die den Namen eigent­lich nicht ver­dient haben.

Wenn du aller­dings tat­säch­lich ein gutes Ange­bot fin­dest, soll­test du gleich einen Vor­rat anle­gen, zumin­dest bei Lebens­mit­teln. Reis, Nudeln oder Kon­ser­ven sind sehr lan­ge halt­bar. Bei einem guten Ange­bot kannst du gleich meh­re­re Packun­gen kau­fen und dabei Geld spa­ren.

8. Spa­ren bei Rau­chen und Alko­hol

Die­ser Spar­tipp ist für dich nur rele­vant, wenn du Alko­hol trinkst oder Rau­cher bist. Der offen­sicht­lichs­te Tipp ist sicher­lich, den Kon­sum ein­zu­schrän­ken oder kom­plett auf­zu­ge­ben. Schließ­lich kos­ten die­se Las­ter Geld und sind schlecht für dei­ne Gesund­heit. Wenn du das nicht kannst oder willst, kannst du trotz­dem ver­su­chen, die Kos­ten zu sen­ken. Beim Alko­hol geht es vor allem um die Mar­ke. Wenn du hoch­pro­zen­ti­gen Alko­hol bspw. mit Cola mischst, dürf­te es auch die Haus­mar­ke tun.

Beim Rau­chen soll­test du zunächst auf fer­ti­ge Ziga­ret­ten ver­zich­ten. Ziga­ret­ten selbst zu dre­hen spart viel Geld. Alter­na­tiv kannst du auch auf die E-Ziga­ret­te umstei­gen. Die E-Ziga­ret­te ist nicht nur sau­ber, son­dern gilt auch als gesün­der, da du dir kei­nen Teer und ande­re Fest­stof­fe in die Lun­gen ziehst. Statt Tabak zu ver­bren­nen wird dar­in ein Liquid ver­dampft. Liquids gibt es in unter­schied­lichs­ten Geschmacks­rich­tun­gen und Niko­tin­stär­ken. Ein Fläsch­chen Liquid kos­tet im Schnitt etwa so viel wie eine Schach­tel Ziga­ret­ten und ist ergie­big wie vier bis sechs Schach­teln.

9. Fahrt­kos­ten sen­ken

Brauchst du wirk­lich ein Auto? Und wenn ja, wie vie­le Fahr­ten könn­test du ein­spa­ren? Den Weg zum Bäcker kannst du bestimmt mit dem Fahr­rad erle­di­gen. Da kannst du da Auto ste­hen las­sen und den teu­ren Sprit spa­ren. Rech­ne auch mal aus, wie­viel Geld du pro Monat für Treib­stoff aus­gibst.

Viel­leicht lohnt sich ja eine Monats­kar­te für den öffent­li­chen Nah­ver­kehr. Regel­mä­ßi­ge Pen­del­stre­cken kannst du womög­lich auch mit der Bahn zurück­le­gen. Das schont die Umwelt und erspart dir zusätz­lich den Fahr­stress. Soll­ten Kol­le­gen von dir in der Nähe woh­nen, könnt ihr auch eine Fahr­ge­mein­schaft bil­den und dadurch eure Fahrt­kos­ten sen­ken.

10. Recht­zei­tig buchen

Der letz­te Tipp ist für die Zeit, wenn sich die Urlaubs­kas­se lang­sam füllt. Wenn du dich früh genug um dei­nen Urlaub küm­merst, kannst du viel Geld spa­ren. Nut­ze Rei­se­por­ta­le im Inter­net, um die güns­tigs­ten Flü­ge und Unter­künf­te zu fin­den. Du musst auch nicht unbe­dingt zur Haupt­sai­son ver­rei­sen. In der Regel sind Unter­künf­te in der Neben­sai­son deut­lich güns­ti­ger.

Spa­ren kannst du auch, wenn du nicht gera­de mit­ten in einer Tou­ris­ten­hoch­burg Urlaub machst. Hotels direkt am Strand oder in der Stadt­mit­te sind meist signi­fi­kant teu­rer als am Stadt­rand. Such dir den Stand­ort dei­ner Unter­kunft gut aus. Es bringt nichts, zehn Euro pro Nacht zu spa­ren, wenn du dafür stets ein Taxi oder den öffent­li­chen Nah­ver­kehr neh­men musst. Wenn es ganz unge­schickt läuft, zahlst du im End­ef­fekt mög­li­cher­wei­se sogar mehr als wenn du das teu­re­re Zim­mer genom­men hät­test, von dem aus alles in Lauf­wei­te ist.

Die Money-Chal­len­ge: In einem Jahr 1.000 Euro spa­ren

Ein belieb­ter „Trick“ zum Spa­ren ist die soge­nann­te Money-Chal­len­ge. Dabei han­delt es sich um eine Art Spar­plan. Wie der Name schon ver­mu­ten lässt, ist es eine klei­ne Her­aus­for­de­rung. Die Idee dahin­ter ist, dass du jede Woche Geld sparst, wel­ches du in die Urlaubs­kas­se tust. Dabei sparst du nicht jede Woche den­sel­ben fes­ten Betrag. Statt­des­sen ändert sich der Wert wöchent­lich. Mal sparst du nur fünf Euro, mal 40 Euro, oder einen Betrag dazwi­schen.

Die Her­aus­for­de­rung ist, sich den Spar­ra­ten anzu­pas­sen. Schaffst du es, in einer Woche bewusst 40 Euro zu spa­ren? Zur Beloh­nung kannst du in ande­ren Wochen etwas mehr aus­ge­ben. Wir haben für dich mal eine mög­li­che Money-Chal­len­ge zusam­men­ge­stellt. Mit Beträ­gen von maxi­mal 40 Euro die Woche kannst du mit die­sem Plan in nur einem Jahr 1.000 Euro spa­ren. Unter der Tabel­le fin­dest du unse­ren Spar­plan noch ein­mal gra­fisch auf­be­rei­tet. Druck ihn dir ruhig aus und stell dich der Her­aus­for­de­rung.
1 Sterne2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewer­tun­gen, Durch­schnitt: 5,00 von 5 Bewer­tun­gen)

WocheSpar­be­tragGesamt­wertWocheSpar­be­tragGesamt­wert
110,00 € 10,00 €2725,00 € 480,00 €
215,00 € 25,00 €2830,00 € 510,00 €
310,00 € 35,00 €2915,00 € 525,00 €
420,00 € 55,00 €3020,00 € 545,00 €
55,00 € 60,00 €315,00 € 550,00 €
630,00 € 90,00 €3225,00 € 575,00 €
720,00 € 110,00 €3320,00 € 595,00 €
810,00 € 120,00 €3415,00 € 610,00 €
925,00 € 145,00 €3530,00 € 640,00 €
1015,00 € 160,00 €3610,00 € 650,00 €
1110,00 € 170,00 €3740,00 € 690,00 €
1235,00 € 205,00 €3810,00 € 700,00 €
1315,00 € 220,00 €3915,00 € 715,00 €
1420,00 € 240,00 €4025,00 € 740,00 €
155,00 € 245,00 €4130,00 € 770,00 €
1630,00 € 275,00 €4210,00 € 780,00 €
1715,00 € 290,00 €4335,00 € 815,00 €
1810,00 € 300,00 €4415,00 € 830,00 €
195,00 € 305,00 €4535,00 € 865,00 €
2025,00 € 330,00 €4620,00 € 885,00 €
2130,00 € 360,00 €475,00 € 890,00 €
2220,00 € 380,00 €4825,00 € 915,00 €
2315,00 € 395,00 €4920,00 € 935,00 €
2410,00 € 405,00 €5010,00 € 945,00 €
2515,00 € 420,00 €5115,00 € 960,00 €
2635,00 € 455,00 €5240,00 €1.000,00 €

In einem Jahr 1000 Euro sparen

Ver­wand­te Arti­kel: