Gold als Wert­an­la­ge

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gold kaufen muenzenGold gilt als Kri­sen­wäh­rung und siche­re Geld­an­la­ge. Die Inves­ti­ti­on in das Edel­me­tall wird als lang­fris­tig und zukunfts­träch­tig ange­se­hen. Wir erklä­ren dir war­um das so ist und was du alles beach­ten soll­test, wenn du dein Geld in Gold anle­gen möch­test.

War­um Gold als Wert­an­la­ge nut­zen?

Schon in der Anti­ke wur­de Gold als Zah­lungs­mit­tel ver­wen­det und war ein heiß begehr­tes Edel­me­tall. Auch heu­te hat Gold nichts von sei­ner Fas­zi­na­ti­on ver­lo­ren. Gera­de in finan­zi­ell unsi­che­ren Zei­ten zie­hen vie­le Inves­to­ren ihr Geld von den Bör­sen ab und legen es in Gold an. Mit dem Edel­me­tall erhal­ten sie einen phy­si­schen Gegen­wert für ihr Geld, wel­cher als rea­les Zah­lungs­mit­tel ver­wen­det wer­den kann.

Im Gegen­satz zu Geld ist die auf dem Pla­ne­ten ver­füg­ba­re Men­ge Gold begrenzt. Wenn alle Gold­vor­kom­men erschöpft sind, kann kein neu­es Gold mehr gewon­nen wer­den. Dadurch unter­liegt es auch nicht der Infla­ti­on. Soll­te irgend­wo ein Staat bank­rott­ge­hen, sind Bar­geld oder Akti­en dort kaum noch von Wert. Der rela­ti­ve Wert des Gol­des bleibt von sol­chen Ereig­nis­sen unbe­rührt.

Lohnt sich die Inves­ti­ti­on in Gold 2018 noch?

Der Gold­preis ist in den letz­ten Jahr­zehn­ten im Schnitt ste­tig ange­stie­gen. Wie bei allen gehan­del­ten Pro­duk­ten unter­liegt der Gold­preis auch markt­be­ding­ten Schwan­kun­gen. Wich­tig ist aber der lang­fris­ti­ge Anstieg. Gold wird auf­grund sei­ner Wert­sta­bi­li­tät ger­ne als lang­fris­ti­ge Wert­an­la­ge und der Absi­che­rung des eige­nen Ver­mö­gens gekauft.

Wie beliebt Gold als Kri­sen­wäh­rung ist, hast du im ver­gan­ge­nen Jahr gut beob­ach­ten kön­nen. Rund um die Wah­len in den USA brach an den Bör­sen Hek­tik aus, als die Wahl von Donald Trump tat­säch­lich mög­lich erschien. Als es dann soweit war, war die Ver­un­si­che­rung an den Märk­ten fast schon mit den Hän­den greif­bar. Wäh­rend vie­le Akti­en­in­di­zes ein­bra­chen erleb­te der Gold­preis einen neu­en Höhen­flug.

Ähn­li­ches ergab sich wäh­rend der Wahl­kampf­pha­se der Brex­it-Abstim­mung. Immer als die Umfra­ge­wer­te der Befür­wor­ter stie­gen und ein Sieg rea­lis­tisch wur­de, ist der Gold­preis nach oben gegan­gen. Die Men­schen fürch­te­ten die unab­seh­ba­ren wirt­schaft­li­chen Fol­gen des EU-Aus­trit­tes und haben ihr Ver­mö­gen mit Gold abge­si­chert. Nicht anders war es wäh­rend der Finanz­kri­se in Grie­chen­land. Bevor klar war, dass Grie­chen­land Teil der EU bleibt haben Anle­ger ihr Geld ver­mehrt aus Grie­chen­land abge­zo­gen und es lie­ber in Gold inves­tiert.

Auch wenn der Gold­preis der­zeit rela­tiv hoch ist und wei­ter­hin Gold geschürft wird ist es unwahr­schein­lich, dass der Gold­preis lang­fris­tig ein­bricht. Es sei an die­ser Stel­le dar­auf hin­ge­wie­sen, dass natür­lich nie­mand vor­aus­se­hen kann, ob der­ar­ti­ge Pro­gno­sen auch wirk­lich zutref­fen. Auch der Han­del mit Gold ist nicht ohne Risi­ko.

Gold­bar­ren oder Mün­zen kau­fen?

Gold kannst du in Form von Mün­zen und Bar­ren kau­fen. Emp­foh­len wird meist eine Mischung aus Bei­dem. Mün­zen haben den kla­ren Vor­teil der Ästhe­tik auf ihrer Sei­te. Du kannst nach und nach immer mehr Mün­zen kau­fen und dein Geld in Form einer wach­sen­den Münz­samm­lung anle­gen. Zudem sind Mün­zen in Kri­sen­zei­ten als Zah­lungs­mit­tel nutz­bar.

Der Nach­teil von Mün­zen hin­ge­gen ist ihr Preis. Die Ver­ar­bei­tung ist deut­lich auf­wän­di­ger als die von Gold­bar­ren, wes­we­gen du weni­ger Gold für dein Geld bekommst. Dar­an soll­test du vor allem dann den­ken, wenn du dein Gold spä­ter wie­der ver­kau­fen möch­test. In der Regel bekommst du näm­lich nur den Mate­ri­al­wert aus­ge­zahlt.

Gold­bar­ren müs­sen natür­lich auch her­ge­stellt wer­den. Da die Ver­ar­bei­tung aber deut­lich leich­ter ist, fällt der Auf­wands­auf­schlag gerin­ger aus. Die Pro­duk­ti­ons­kos­ten sind für alle Gold­bar­ren nahe­zu iden­tisch. Das bedeu­tet, dass du mit dem Kauf von gro­ßen Bar­ren mehr Gold für dein Geld bekommst als wenn du vie­le klei­ne Bar­ren erwirbst. Auf­grund der Pro­duk­ti­ons­auf­schlä­ge kos­tet dich ein 500-Gramm-Gold­bar­ren weni­ger als der Kauf von 10 Bar­ren zu je 50 Gramm, obwohl es sich um die glei­che Men­ge Gold han­delt.

Hier soll­test du eben­falls an den Ver­kauf den­ken. Wenn du gro­ße Bar­ren hast, kannst du sie auch teil­wei­se ver­kau­fen. Von dem 500-Gramm-Bar­ren kannst du bei­spiels­wei­se 100 Gramm Gold abtren­nen las­sen und die­ses dann ver­kau­fen. Gold­bar­ren eig­nen sich sehr gut als Ver­mö­gens­an­la­ge und las­sen sich leich­ter wie­der ver­kau­fen. Mün­zen hin­ge­gen eig­nen sich her­vor­ra­gend dazu, das eige­ne Gold­de­pot nach und nach zu erwei­tern.

Was soll­te ich beim Gold­kauf beach­ten?

Pri­mär kommt es beim Gold­kauf auf die Rein­heit des Gol­des an. Die reins­te Form von Gold hat einen Rein­heits­grad von 1000/1000, was 24 Karat ent­spricht. Aller­dings ist der Her­stel­lungs­pro­zess von abso­lut rei­nem Gold sehr kom­plex, sodass auch Gold mit einem Fein­ge­halt von 999/1000 als rei­nes Gold bezeich­net wird.

Du soll­test auch dar­auf ach­ten, dass die Her­stel­ler dei­ner Gold­bar­ren von der Lon­don Bul­li­on Asso­cia­ti­on (LMBA) zer­ti­fi­ziert sind. Du musst dich beim Kauf von Gold­bar­ren auf die Her­stel­ler ver­las­sen und dar­auf hof­fen, dass du auch Gold in der Rein­heit bekommst, für die du bezahlst. Bar­ren von zer­ti­fi­zier­ten Her­stel­lern wer­den unter Ein­hal­tung beson­ders hoher Stan­dards her­ge­stellt, was sich auch posi­tiv auf den Wie­der­ver­kauf aus­wirkt. Anhand der Form und der Maße kannst du selbst nicht fest­stel­len, ob du dein bestell­tes Gold oder etwas mit nied­ri­ge­rer Rein­heit bekom­men hast. Genormt sind näm­lich nur Bar­ren ab einem Gewicht von einem Kilo­gramm.

Bezüg­lich des Ver­kaufs wur­de ja bereits erwähnt, dass für Mün­zen in der Regel nur der Mate­ri­al­wert gezahlt wird. Gute Ver­kaufs­chan­cen hast du bei inter­na­tio­nal bekann­ten Anla­ge­mün­zen. Bei­spie­le für bekann­te Anla­ge­mün­zen sind die Gold Map­le Leaf oder die Krü­ger­rand-Gold­mün­ze. In Spit­zen­zu­stand besteht bei sol­chen Mün­zen manch­mal die Mög­lich­keit, dass dir ein Samm­ler etwas mehr als den rei­nen Gold­wert bezahlt.

Wie und wo kann ich Gold kau­fen?

Gold kaufst du am bes­ten bei einem Gold­händ­ler oder im Inter­net. Zwar kannst du Gold auch bei Ban­ken kau­fen, aller­dings ist Gold für vie­le Ban­ken eher ein unin­ter­es­san­tes Nischen­pro­dukt. Im Inter­net kannst du dich über Edel­me­tall­händ­ler in dei­ner Regi­on infor­mie­ren. Du soll­test dabei dar­auf ach­ten, dass der Gold­händ­ler Mit­glied eines spe­zia­li­sier­ten Berufs­ver­ban­des ist. Ein sol­cher Ver­band ist zum Bei­spiel der Berufs­ver­band des deut­schen Münz­fach­han­dels. E.V.

Wie so ziem­lich alles kannst du auch Gold im Inter­net kau­fen. Gold­händ­ler im Inter­net reagie­ren meist sehr schnell auf Kurs­ver­än­de­run­gen und pas­sen die Prei­se an den tages­ak­tu­el­len Gold­kurs an. Nun inves­tierst du ja meh­re­re hun­dert oder tau­send Euro in Gold. Da muss natür­lich auch gewähr­leis­tet sein, dass der Händ­ler auch wirk­lich seri­ös ist.

Sicher kau­fen kannst du dein Gold bei gro­ßen und bekann­ten Händ­lern wie Degus­sa oder Pro Aurum. Aber auch vie­le ande­re Händ­ler bie­ten gute Kon­di­tio­nen bei brei­ter Aus­wahl. Seriö­se Online-Gold­händ­ler erkennst du an die­sen Merk­ma­len:

  • Ein­fa­che Navi­ga­ti­on, über­sicht­li­cher Shop
  • Impres­sum, AGBs etc. leicht auf­find­bar
  • Meh­re­re Zah­lungs­me­tho­den
  • Regel­mä­ßi­ge Aktua­li­sie­rung der Prei­se
  • Mög­lich­keit der Abho­lung in einer Filia­le
  • Mit­glied in einem Berufs­ver­band
  • Bera­tung am Tele­fon wird ange­bo­ten
  • Zer­ti­fi­ka­te wie TÜV oder Trusted-Shops
  • Gro­ßes Ange­bot direkt lie­fer­ba­rer Bar­ren und Mün­zen
  • Aus­führ­li­che Ver­sand­in­for­ma­tio­nen

Wie kann ich Gold wie­der ver­kau­fen?

Dein Gold kannst du so ver­kau­fen, wie du es gekauft hast, also bei einem Gold­händ­ler oder im Inter­net. Vom Ver­kauf an Pri­vat­per­so­nen wird all­ge­mein abge­ra­ten. Hier ist das Risi­ko zu groß, über den Tisch gezo­gen oder gar aus­ge­raubt zu wer­den. Du kannst auch nicht wis­sen, ob Bar­geld ehr­lich ver­dient oder gestoh­len wor­den ist. Bei grö­ße­ren Sum­men sind die Num­mern vie­ler Schei­ne regis­triert. Soll­test du mit so einem bezah­len, dro­hen dir ernst­haf­te juris­ti­sche Pro­ble­me. Noch schlech­ter sieht es aus, wenn du auf Falsch­geld rein­fällst.

Edel­me­tall­händ­ler soll­ten dein ers­ter Ansprech­part­ner sein. Soll­test du eine beson­ders gut erhal­te­ne limi­tier­te Mün­ze ver­kau­fen wol­len, kannst du hier mehr als den rei­nen Gold­wert bekom­men. Jeder­zeit kannst du dein Gold auch an soge­nann­te Schei­de­an­stal­ten ver­kau­fen. Hier erhältst du unab­hän­gig von der Form des Gol­des jedoch aus­schließ­lich den rei­nen Gold­wert aus­ge­zahlt.

Juwe­lie­re eig­nen sich beson­ders gut, wenn du Gold­schmuck ver­kau­fen möch­test. Neben dem rei­nen Mate­ri­al­wert wer­den hier auch der Zustand und der künst­le­ri­sche Wert berück­sich­tigt. Wenn du Mün­zen oder Schmuck bei einem Händ­ler ver­kaufst, soll­test du unbe­dingt meh­re­re Ange­bo­te ein­ho­len, damit du dein Gold nicht unwis­sen­der­wei­se viel zu bil­lig ver­kaufst.

Wie lage­re ich Gold rich­tig?

Gold erwirbst du in phy­si­scher Form, sodass sich die Fra­ge nach der Lage­rung stellt. Der ers­te Gedan­ke dürf­te in etwa so lau­ten: „Ich brau­che einen Tre­sor“. Das ist tat­säch­lich die belieb­tes­te Auf­be­wah­rungs­mög­lich­keit unter Klein­an­le­gern. So besteht immer die Mög­lich­keit, sich das Gold anzu­se­hen und es in die Hand zu neh­men. Bei der Lage­rung in einem Tre­sor sind eini­ge Din­ge zu beach­ten.

Zunächst benö­tigst du einen mög­lichst siche­ren Tre­sor. Ein Haupt­au­gen­merk soll­te die Art der Ver­schrau­bung mit einer mas­si­ven Wand sein. Ein­bre­cher ste­hen meis­tens unter Zeit­druck und kön­nen einen Safe kaum öff­nen, ohne dabei laut­stark auf sich auf­merk­sam zu machen. Daher wird meist ver­sucht, den gesam­ten Tre­sor zu steh­len, denn was soll da ande­res drin sein als Wert­sa­chen? Immer­hin wer­den immer wie­der selbst gan­ze Geld­au­to­ma­ten gestoh­len.

Außer­dem ist wich­tig, dass du den Safe gut ver­steckst. Ein­bre­cher ken­nen die übli­chen Ver­ste­cke und wer­den gleich zu Anfang wahr­schein­lich alle Klei­dungs­stü­cke aus dem Klei­der­schrank rei­ßen, weil unten in der Ecke ein Tre­sor ver­steckt sein könn­te. Sel­bi­ges gilt natür­lich auch für ande­re Schrän­ke oder ver­rück­ba­re Möbel. Ein guter Platz ist zum Bei­spiel eine Ecke im Kel­ler oder auf dem Dach­bo­den. Dort kannst du dei­nen Safe zwi­schen allem mög­li­chen Plun­der ver­ste­cken, der für Die­be unin­ter­es­sant aus­sieht. Irgend­wo hin­ter alten Möbeln, Umzugs­kar­tons und Säcken mit alter Klei­dung suchen nicht vie­le Gano­ven nach einem Tre­sor. Erneut spie­len dabei die Fak­to­ren Zeit und Lärm­pe­gel eine ent­schei­den­de Rol­le.

Eine wei­te­re gute Mög­lich­keit ist ein Zweitsafe, indem ein Teil des Gol­des lagert. Die­ser soll­te eben­falls gut ver­steckt sein. Soll­te der Fall ein­tre­ten und der Dieb kann den Tre­sor öff­nen und fin­det Gold, dürf­te er sich wahr­schein­lich eher aus dem Staub machen statt nach wei­te­ren Ver­ste­cken zu suchen. Übri­gens soll­test du dei­ner Ver­si­che­rung mel­den, wenn du Gold daheim lagerst. Idea­ler­wei­se fragst du vor dem Gold­kauf bei dei­ner Ver­si­che­rung nach, bis zu wel­cher Sum­me das Gold gegen Dieb­stahl ver­si­chert ist. Häu­fig gibt es bestimm­te Bedin­gun­gen bezüg­lich der Sicher­heit des Safes und der Mon­ta­ge, damit grö­ße­re Sum­men in Gold voll ver­si­chert wer­den.

Dein Gold kannst du auch in einem Bank­schließ­fach lagern. Dort ist es ziem­lich sicher, denn Gold­rau­be aus Bank­tre­so­ren sind mitt­ler­wei­le doch eher eine Sel­ten­heit gewor­den. Trotz­dem besteht ein gewis­ses Risi­ko und du soll­test dich unbe­dingt infor­mie­ren, wie gut dein Gold für den Fall eines Bank­über­falls ver­si­chert ist.

Gold ver­gra­ben?

Das Ver­gra­ben von Gold ist ein ech­ter Geheim­tipp, den zwar auch Ver­bre­cher ken­nen, gegen den sie aber kaum eine Waf­fe haben. Grund­sätz­lich zählt beim Gold ver­ste­cken die Regel, dass mög­lichst wenig Leu­te davon erfah­ren. Der größ­te Vor­teil die­ser Gold­la­ge­rung ist, dass kein Ein­bre­cher die Zeit hat, dei­nen gan­zen Gar­ten umzu­gra­ben. Die Zeit sitzt ihm im Nacken und so durch­sucht er die übli­chen Ver­ste­cke inklu­si­ve der im Inter­net oft genann­ten Geheim­ver­ste­cke. Ein­bre­cher ken­nen die­se Tipps auch.

Erst­mal soll­test du dir einen unschein­ba­ren Ort für dei­nen Gold­schatz suchen. Es soll­te kein mar­kan­ter Punkt wie direkt neben der Gar­ten­la­ter­ne oder einer Weg­kreu­zung sein. Wäh­le eine Stel­le, die du dir mer­ken kannst. Im Ide­al­fall notierst du dir irgend­wo Hin­wei­se oder die genau­en GPS-Koor­di­na­ten. Die­se schreibst du dir natür­lich nicht auf einen Zet­tel, den du in dei­ner Brief­ta­sche bei dir trägst, son­dern bei­spiels­wei­se codiert in einem Buch.

Die idea­le Tie­fe beträgt 1,5 bis 2 Meter. Edel­me­tal­le wie Gold kön­nen von han­dels­üb­li­chen Metall­de­tek­to­ren nicht zuver­läs­sig auf­ge­spürt wer­den. Wenn du dich vor dem Ver­gra­ben über geplan­te Bau­maß­nah­men der Stadt infor­mierst, ist dein Gold fast unauf­find­bar. Wenn du dich nicht infor­mierst kann es sein, dass es zufäl­lig bei einem Tun­nel­bau oder einer ande­ren Maß­nah­me ent­deckt wird.

Als Behäl­ter brauchst du ein Plas­tik­rohr, ein Käst­chen aus Edel­me­tall und haus­halts­üb­li­che Plas­tik­fo­lie samt Vaku­um­schweiß­ge­rät. Gefrier­beu­tel rei­chen bereits aus und fast jedes han­dels­üb­li­che Foli­en­schweiß­ge­rät ver­fügt über eine aus­rei­chen­de Pum­pe.

Das Gold schweißt du vaku­um­iert ein. Obwohl Gold ein nicht ros­ten­des Edel­me­tall ist kann die­ser zusätz­li­che Wit­te­rungs­schutz nicht scha­den. Das ein­ge­schweiß­te Gold ver­steckst du dann in dem Käst­chen aus rost­frei­em Edel­stahl, wel­ches du sicher ver­schließt. Der Clou ist näm­lich, dass gute Metall­de­tek­to­ren Metal­le von Edel­me­tal­len unter­schei­den. Selbst wenn der Metall­de­tek­tor Metall in sol­chen Tie­fen erkennt, wird er dem Gold­su­cher nur eine klei­ne Men­ge Metall anzei­gen. Das Gold bleibt vor dem Detek­tor ver­bor­gen.

Die gesam­te Ver­pa­ckung ver­siehst du jetzt mit einem Band und lässt es in das Rohr hin­ab. Bei dem Rohr soll­te es sich um ein Plas­tik­rohr han­deln, wel­ches mit zwei Deckeln ver­schlos­sen wer­den kann. Wenn die Kis­te den Boden des Roh­res erreicht hat, kannst du das Band kap­pen und oben am Rohr befes­ti­gen, bei­spiels­wei­se, indem du das Ende mit dem Deckel ein­klemmst. An dem Band kannst du dein Gold dann spä­ter leich­ter wie­der aus dem Rohr her­aus­be­kom­men.

Das Rohr wird dann in ent­spre­chen­der Tie­fe ver­gra­ben und das Loch wie­der ver­schlos­sen. Sicher­heits­hal­ber soll­test du dich beim Ver­gra­ben nicht auf ein GPS-Gerät ver­las­sen. Es wäre extrem ärger­lich wenn du den gan­zen Gar­ten umgra­ben müss­test, um an dein Gold zu kom­men, nur weil dein Gerät feh­ler­haf­te Koor­di­na­ten ange­zeigt hat.
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