Gas­an­bie­ter­ver­gleich

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Gas­an­bie­ter ver­glei­chen in Kürze:

  • bis zu 500 Euro pro Jahr beim Gas­ver­gleich spa­ren
  • kei­ne Kau­ti­on für dei­nen Gas­ta­rif zahlen!
  • Rabat­te und Ver­trags­lauf­zeit beachten
  • Preis­ga­ran­tien für dei­nen Gas­ta­rif berücksichtigen

Wie kann ich mei­nen Gas­an­bie­ter wechseln?

Ein Gas­an­bie­ter-Ver­gleich ist sinn­voll, wenn du schnell und ein­fach die bes­ten und güns­tigs­ten Gas­ta­ri­fe fin­den möch­test. Ähn­lich wie beim Strom­an­bie­ter­ver­gleich kannst du mit einem Wech­sel dei­nes Gas­an­bie­ters eini­ges an Geld spa­ren. Abhän­gig von dei­nem aktu­el­len Gas­ta­rif sind Ein­spa­run­gen von meh­re­ren hun­dert Euro pro Jahr möglich. 

Der Gas­an­bie­ter­ver­gleich ist schnell und ein­fach durch­ge­führt. Zusatz­kos­ten ent­ste­hen dir dabei nicht, die Nut­zung des Ser­vices ist für dich kos­ten­frei. Der Ver­gleich der ver­schie­de­nen Gas­an­bie­ter ist in den meis­ten Fäl­len bin­nen weni­ger Minu­ten erledigt. 

Wenn du dich für einen neu­en Gas­ta­rif ent­schie­den hast, kannst du den Wech­sel auch gleich online durch­füh­ren. Um dei­nen neu­en Tarif zu bekom­men, schließt du online einen Ver­sor­gungs­ver­trag ab. Der neue Anbie­ter benö­tigt dafür Daten wie Lie­fer­adres­se, Zäh­ler­stand und Zäh­ler­num­mer. In der Regel bie­ten Gas­ver­sor­ger Neu­kun­den einen kos­ten­lo­sen Wech­sel­ser­vice an. 

gasanbieter vergleichDein neu­er Anbie­ter benö­tigt dafür eini­ge Daten, wie den Namen dei­nes aktu­el­len Ver­sor­gers und dei­ne Kun­den­num­mer. Dein neu­er Anbie­ter führt dann für dich die Kün­di­gung durch. Wenn alles ord­nungs­ge­mäß abläuft, brauchst du nur noch auf die Ver­trags­un­ter­la­gen zu warten. 

Die Ver­trags­lauf­zeit dei­nes neu­en Tarifs beginnt, wenn dein der­zei­ti­ger Tarif unter Ein­hal­tung der Kün­di­gungs­fris­ten endet. Und kei­ne Sor­ge, es müs­sen kei­ne Gerä­te getauscht oder sons­ti­ge hand­werk­li­che Maß­nah­men durch­ge­führt wer­den. Selbst wenn dein neu­er Tarif auf­grund eines Sys­tem­feh­lers am Tag des Wech­sels noch nicht aktiv sein soll­te brauchst du dir kei­ne Sor­gen zu machen. Bis ein mög­li­ches Pro­blem geklärt ist, wirst du auto­ma­tisch von dei­nem regio­na­len Grund­ver­sor­ger mit Gas ver­sorgt. Du brauchst folg­lich nicht befürch­ten, auf­grund eines Feh­lers beim Tarif­wech­sel zeit­wei­se kein Gas nut­zen zu können. 

Gas­an­bie­ter­ver­gleich im Inter­net: Schnell, ein­fach und kostenlos

Einen neu­en Gas­an­bie­ter und den pas­sen­den Gas­ta­rif zu fin­den ist ohne Ver­gleichs­rech­ner kaum noch mög­lich. Es gibt so vie­le regio­na­le und über­re­gio­na­le Anbie­ter mit unter­schied­li­chen Tari­fen, dass es ein unglaub­lich zeit­in­ten­si­ves Unter­fan­gen wäre, alle vor Ort ver­füg­ba­ren Ange­bo­te zu fin­den und den Ver­gleich mit­hil­fe von Bro­schü­ren oder Pro­dukt­in­for­ma­ti­ons­blät­tern durchzuführen. 

Mit­hil­fe eines Ver­gleichs­rech­ners dau­ert der Ver­gleich der Gas­an­bie­ter sel­ten län­ger als ein paar Minu­ten. Du brauchst nur ein paar Daten ein­zu­ge­ben, bei­spiels­wei­se dei­ne Post­leit­zahl und dei­nen durch­schnitt­li­chen Gas­ver­brauch. Falls du in dei­ne ers­te eige­ne Woh­nung ziehst oder der Umzug in eine deut­lich grö­ße­re oder klei­ne­re Woh­nung ansteht, kannst du dei­nen zukünf­ti­gen Gas­ver­brauch natür­lich nicht ken­nen. In der Regel kannst du statt­des­sen auch ein­fach die Wohn­flä­che dei­ner neu­en Unter­kunft ange­ben. Dein zu erwar­ten­der Gas­ver­brauch wird von dem Rech­ner anhand von Durch­schnitts- und Erfah­rungs­wer­ten geschätzt. 

Bit­te beach­te, dass ein seriö­ser Gas­an­bie­ter­ver­gleich im Inter­net für dich immer kos­ten­los ist. Die Ver­gleichs­por­ta­le wie Check24, Veri­vox und Co wer­den übli­cher­wei­se durch Wer­bung und Anbie­ter­pro­vi­sio­nen bei Ver­trags­ab­schluss finan­ziert. Wenn ein Ver­gleichs­rech­ner bei­spiels­wei­se eine Bera­tungs- oder Ver­mitt­lungs­ge­bühr ver­langt, soll­test du dich eher nach einem ande­ren Anbie­ter umsehen. 

Nach­dem du das For­mu­lar aus­ge­füllt hast, wer­den dir vie­le ver­schie­de­ne Gas­ta­ri­fe ange­zeigt, die für dich an dei­nem Wohn­ort infra­ge kom­men. Jeder gute Ver­gleichs­rech­ner bie­tet dir diver­se Fil­ter­mög­lich­kei­ten. So kannst du in der Regel zum Bei­spiel nur Tari­fe mit Öko­gas anzei­gen las­sen. Oder du fil­terst alle Tari­fe raus, die eine bestimm­te Ver­trags­lauf­zeit oder Kün­di­gungs­frist über­schrei­ten oder eine Prä­mie oder Bonus für den Gas­wech­sel zah­len. Auf die­se Wei­se kannst du ganz ein­fach den Tarif fin­den, der nicht nur am güns­tigs­ten, son­dern auch dei­nen eige­nen indi­vi­du­el­len Ansprü­chen genügt. 

An die­ser Stel­le sei erneut dar­auf hin­ge­wie­sen, dass sowohl der Gas­an­bie­ter­ver­gleich als auch der Tarif­ab­schluss samt Anbie­ter­wech­sel kos­ten­frei sein soll­ten. Du schließt den Ver­trag direkt mit dei­nem neu­en Anbie­ter ab, nicht mit dem Ver­gleichs­por­tal. Die­ser über­nimmt für dich auch die Kün­di­gung des Alt­ver­trags. Es kann vor­kom­men, dass du dei­nem neu­en Anbie­ter die Ver­trags­un­ter­la­gen aus­ge­druckt und unter­schrie­ben per Post zusen­den musst. Das soll­test du unter Ein­hal­tung der gesetz­ten Fris­ten tun. Anschlie­ßend kannst du dich zurück­leh­nen und dich dar­über freu­en, dass du in abseh­ba­rer Zeit weni­ger für dein Gas bezah­len wirst. 

Die bes­ten Tipps zum Gas­an­bie­ter Vergleich

Vie­le Ver­brau­cher ste­hen einem Gas­an­bie­ter­wech­sel skep­tisch gegen­über. Das ist beson­ders oft bei Per­so­nen der Fall, deren Gas­lie­fe­rungs­ver­trä­ge seit vie­len Jah­ren lau­fen und die sich noch nie genau­er mit dem The­ma Gas­an­bie­ter aus­ein­an­der­ge­setzt haben. Die Haupt­ängs­te sind die Furcht vor einer Kos­ten­fal­le und die Angst vor einem Gas­aus­fall wäh­rend des Anbieterwechsels. 

Im Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­reich ist es ja auch so, dass die Lei­tung „tot“ ist, wenn der neue Anbie­ter nach einem Wech­sel die Lei­tung nicht recht­zei­tig frei­schal­tet. Bei der Strom- und Gas­ver­sor­gung kann so etwas nicht pas­sie­ren. Soll­te es zu Pro­ble­men mit der Anmel­dung beim neu­en Anbie­ter kom­men, über­nimmt auto­ma­tisch der loka­le Grund­ver­sor­ger die Belie­fe­rung mit Gas.

Aller­dings ist der Grund­ta­rif des Grund­ver­sor­gers meist sehr teu­er. Die­se Kos­ten musst du zunächst hin­neh­men. Die Mehr­zahl der Gas­an­bie­ter gewäh­ren Neu­kun­den aber auch eine Erfolgs­ga­ran­tie für den Wech­sel. Soll­te der der Anbie­ter einen Feh­ler gemacht und somit die Zusatz­kos­ten ver­ur­sacht haben, erstat­tet er die­se dem Kun­den. Ach­te beim Ver­gleich der Gas­prei­se auch dar­auf, dass dein neu­er Anbie­ter eine sol­che Garan­tie ein­räumt. Bei einem Gas­an­bie­ter­ver­gleich kön­nen aber auch noch ande­re Kos­ten­fal­len dro­hen. Mit unse­ren  Tipps zum Gas­an­bie­ter­ver­gleich ver­ra­ten wir dir, wie du mög­li­che Kos­ten­fal­len erken­nen und umge­hen kannst. 

1. Gas­an­bie­ter nie­mals im Vor­aus bezahlen

Man­che Gas­an­bie­ter bie­ten beson­ders nied­ri­ge Kilo­watt­stun­den­prei­se, wenn du bereit bist, eine bestimm­te Anzahl Kilo­watt­stun­den im Vor­aus zu bezah­len. Du zahlst dei­nem Anbie­ter das Geld und kannst eine fest­ge­leg­te Men­ge Gas ohne Zusatz­kos­ten ver­brau­chen. Was gut klingt, kann aber nach hin­ten los­ge­hen. Oft­mals ist der Preis pro kWh näm­lich nur bezo­gen auf das bestimm­te Kon­tin­gent so güns­tig. Wenn du mehr Gas ver­brauchst, zahlst du dafür dann mög­li­cher­wei­se deut­lich mehr pro kWh und aus der Erspar­nis wird eine teu­re Nachzahlung. 

Pro­ble­ma­tisch kann es auch wer­den, wenn du weni­ger Gas ver­braucht hast. Häu­fig ist es schwie­rig, sich das Geld für das zu viel bezahl­te Gas antei­lig zurück­zah­len zu las­sen. In die­sem Fall hast du zwar zu viel, aber immer­hin nicht noch uner­war­tet drauf­ge­zahlt. Auch die Über­nah­me der Rest­men­ge in das nächs­te Jahr ist häu­fig nicht möglich. 

Noch pro­ble­ma­ti­scher ist es, wenn dein Gas­an­bie­ter Insol­venz anmel­det. Im Fal­le eines Unter­neh­mens­bank­rotts ste­hen die Chan­cen, dass du dein Geld zurück­be­kommst, eher nicht beson­ders gut. Ent­schei­de dich daher sicher­heits­hal­ber lie­ber für einen Gas­ta­rif mit monat­li­chen Abschlagszahlungen. 

2. Boni und Rabat­te beim Gas­an­bie­ter­wech­sel einkalkulieren

Um Neu­kun­den zu gewin­nen, locken vie­le Anbie­ter mit Bonus- oder Cash­back-Aktio­nen. Das bedeu­tet, dass du für dei­nen Ver­trags­ab­schluss von dem Anbie­ter einen bestimm­ten Betrag aus­ge­zahlt bekommst. Meist wird die­ser mit einer der ers­ten Rech­nun­gen ver­rech­net. Im Ver­gleichs­rech­ner ist der Bonus in den meis­ten Fäl­len in der Abschlags­rech­nung bereits einbezogen. 

Ange­nom­men, du erhältst für dei­nen Ver­trags­ab­schluss 250 Euro als Sofort­bo­nus als Neu­kun­de. Der Bonus wird im Ver­gleich von den erwar­te­ten Kos­ten wäh­rend der ers­ten 12 Mona­te der Ver­trags­lauf­zeit abge­zo­gen. Du erkennst dies an For­mu­lie­run­gen wie „xxx Euro im ers­ten Jahr“. Dadurch, dass der Bonus in der Berech­nung ent­hal­ten ist, wir­ken die Abschlä­ge natür­lich nied­ri­ger. Von dei­nem Kon­to abge­bucht wer­den die Abschlä­ge in nor­ma­ler Höhe, den Rabatt durch die Bonus­zah­lung hast du ja sozu­sa­gen in einer Rate aus­ge­zahlt bekommen. 

Einer­seits kann die­ses Vor­ge­hen zu einer Kos­ten­fal­le wer­den, weil du höhe­re Abschlä­ge bezahlst, als du auf den aller­ers­ten Blick gedacht hast. Du kannst von den Neu­kun­den­bo­ni aller­dings auch pro­fi­tie­ren. Wenn du auf die Ver­trags­lauf­zei­ten ach­test und jedes Jahr Anbie­ter ver­glei­chen und ggf. wech­seln möch­test, kannst du dir sol­che Boni immer wie­der sichern und im End­ef­fekt dau­er­haft güns­ti­ges Gas beziehen. 

3. Ver­trags­lauf­zei­ten, Kün­di­gungs­fris­ten und Preis­ga­ran­tien beachten

Um fle­xi­bel auf Preis­schwan­kun­gen reagie­ren zu kön­nen, soll­test du kei­ne zu lan­gen Ver­trags­lauf­zei­ten wäh­len, auch wenn die Abschlä­ge bei lang­fris­ti­gen Ver­trä­gen meist etwas nied­ri­ger sind. Du soll­test dir die Opti­on offen­hal­ten, in jedem Jahr einen Tarif­wech­sel bei dei­nem Gas­lie­fe­ran­ten durch­füh­ren zu können. 

Die Abschlä­ge blei­ben schließ­lich wäh­rend der gesam­ten Ver­trags­lauf­zeit nicht gleich hoch. Nach Ablauf der Preis­ga­ran­tie könn­te das Gas deut­lich teu­rer wer­den. Wenn du dann nicht zeit­nah dei­nen Anbie­ter wech­seln kannst, zahlst du län­ger­fris­tig zu viel Geld für dein Gas. Im Ide­al­fall gilt die Preis­ga­ran­tie wäh­rend der gesam­ten Min­dest­ver­trags­lauf­zeit. Dann kannst du sicher sein, dass dei­ne Abschlä­ge nicht nach weni­gen Mona­ten sprung­haft steigen. 

Es gibt ver­schie­de­ne Arten der Preis­ga­ran­tie. Emp­foh­len wird meist die soge­nann­te Preis­fi­xie­rung. Damit bleibt der Gas­preis für dich in jedem Fall kon­stant. Ein­zig Ände­run­gen bei der Besteue­rung oder ande­rer staat­li­chen Abga­ben kön­nen sich auf dei­ne Abschlä­ge aus­wir­ken. Eben­falls beliebt ist die Preis­ga­ran­tie, die alle Preis­be­stand­tei­le samt Steu­ern etc. umfasst. 

Als Ver­trags­lauf­zeit wird meis­tens ein Jahr emp­foh­len. Damit du bei Preis­än­de­run­gen auch rela­tiv kurz­fris­tig reagie­ren kannst, soll­te die Kün­di­gungs­frist nicht län­ger als sechs Wochen betragen. 

4. Kei­ne Kau­ti­on bezahlen

Es gibt Gas­an­bie­ter, die Tari­fe mit Kau­ti­ons­zah­lun­gen anbie­ten. Das Prin­zip gleicht dem der Miet­kau­ti­on. Du zahlst eine Kau­ti­on in Höhe von meh­re­ren Abschlags­zah­lun­gen. Die­ses Geld dient dem Anbie­ter als Sicher­heit, soll­test du dei­ne Abschlä­ge nicht bezah­len kön­nen. Ist dein Kun­den­kon­to zum Ver­trags­en­de hin aus­ge­gli­chen, bekommst du die Kau­ti­on zurück. 

Hier­bei besteht das Pro­blem, wel­ches auch bei Tari­fen mit Vor­aus­zah­lung besteht. Du musst zwar nicht dar­auf ach­ten, dass du dein Gas­kon­tin­gent ein­hältst, jedoch bleibt die Gefahr, dass du dei­ne Kau­ti­on ver­lierst, wenn der Anbie­ter Insol­venz anmel­den soll­te. In eini­gen Fäl­len kam es in der Ver­gan­gen­heit auch vor, dass Kun­den, die zu einem ande­ren Anbie­ter gewech­selt haben, Schwie­rig­kei­ten hat­ten, ihre Kau­ti­on zurückzubekommen. 

5. Regel­mä­ßig Gas­prei­se vergleichen

Auf unse­ren fünf­ten Tipp haben wir schon mehr­mals ange­spielt. Damit du dau­er­haft von güns­ti­gen Gas­prei­sen pro­fi­tie­ren kannst, soll­test du min­des­tens ein­mal pro Jahr einen Gas­preis­ver­gleich durch­füh­ren. Nur mit regel­mä­ßi­gen Tarif­ver­glei­chen zahlst du so wenig wie mög­lich für dein Gas. Ein Anbie­ter­wech­sel ist kos­ten­los, schnell und unkom­pli­ziert durch­ge­führt. War­um also nicht die paar Minu­ten inves­tie­ren und jedes Jahr die nied­rigs­ten Abschlä­ge zu bezah­len und einen zusätz­li­chen Bonus oder wei­te­re Ver­güns­ti­gun­gen zu erhalten?
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