Kryp­towäh­run­gen: Bit­coin, Ethe­re­um & Co.

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Kryp­towäh­run­gen wie Bit­coin und Ethe­re­um rücken immer mehr in den Fokus der Öffent­lich­keit, vor allem, da sie seit gerau­mer Zeit ste­tig im Wert stei­gen. Doch wie funk­tio­niert der Han­del mit dem digi­ta­len Geld? Wie sicher ist es im Ver­gleich zu her­kömm­li­chem Geld? Wie sinn­voll ist es, Kryp­towäh­run­gen zu kau­fen oder selbst zu erzeu­gen? Die­se und wei­te­re Fra­gen rund um Bit­coin, Ethe­re­um und wei­te­re Kryp­towäh­run­gen möch­ten wir dir mit die­sem Rat­ge­ber beant­wor­ten.

Kurz zusam­men­ge­fasst:
Kryp­towäh­run­gen sind digi­ta­le Wäh­run­gen mit star­ker Ver­schlüs­se­lung. Die Wäh­rung wird dezen­tral erzeugt und gehan­delt, eine regu­lie­ren­de Zen­tral­bank gibt es nicht. Jeder kann vir­tu­el­les Geld selbst erzeu­gen, aller­dings ist die ins­ge­samt erzeug­ba­re Men­ge begrenzt. Gehan­delt wird es im Inter­net. In Deutsch­land ist zum Bei­spiel Bit­coin als Zah­lungs­mit­tel offi­zi­ell aner­kannt.

Wel­che Kryp­towäh­run­gen gibt es?

bitcoin muenzeDie­se Fra­ge detail­liert zu beant­wor­ten wäre sehr müßig. Laut coin­mar­ket­cap gibt es der­zeit etwa 1494 Kryp­towäh­run­gen, die auf 4.190 Bör­sen gehan­delt wer­den. An die­ser Stel­le sei erwähnt, dass sich die Erklä­run­gen und Bei­spie­le in die­sem Arti­kel auf Bit­coin bezie­hen, sofern es nicht anders ange­ge­ben ist. Bit­coin ist die wohl bekann­tes­te Kryp­towäh­rung und mit mehr als 185 Mil­li­ar­den US-Dol­lar Markt­ka­pi­ta­li­sie­rung auch die wirt­schaft­lich wich­tigs­te.

Gemes­sen an der Markt­ka­pi­ta­li­sie­rung sind fol­gen­de fünf Kryp­towäh­run­gen wirt­schaft­lich beson­ders bedeut­sam:

  • Bit­coin
  • Ethe­re­um
  • Ripp­le
  • Lite­coin
  • Ethe­re­um Clas­sic

Wel­che Vor­tei­le bie­ten Kryp­towäh­run­gen?

Kryp­towäh­run­gen haben gleich meh­re­re Vor­tei­le. Einer ist die vor­ge­ge­be­ne Kapi­tal­ober­gren­ze. Wenn die­se erreicht ist, wer­den kei­ne neu­en Ein­hei­ten mehr frei­ge­ge­ben. Die Wäh­rung ist zudem frei von staat­li­cher Kon­trol­le. In Kom­bi­na­ti­on bedeu­tet das, dass es in Zei­ten von Wirt­schafts­kri­sen etc. nicht mög­lich sein wird, zusätz­li­ches Geld zu dru­cken und in die Märk­te zu ste­cken.

Infol­ge­des­sen bleibt der Wert des Gel­des sta­bil. Du bräuch­test dir folg­lich kei­ne Sor­gen zu machen, dass jemand den Wert der Wäh­rung von außen mani­pu­liert. Kei­ne Regie­rung, kei­ne Zen­tral­bank und kein Wirt­schafts­un­ter­neh­men haben die Mög­lich­keit, die Wäh­rung gezielt zu beein­flus­sen.

Ein wei­te­rer Vor­teil ist die Sicher­heit von Kryp­towäh­run­gen. Jede Trans­ak­ti­on wird auto­ma­tisch von der Com­mu­ni­ty über­prüft. Du bekommst einen öffent­li­chen Schlüs­sel, mit dem du Geld aus­ge­ben oder bekom­men kannst. Zusätz­lich bekommst du einen gehei­men pri­va­ten Schlüs­sel. Nur wenn die­se bei­den Schlüs­sel zusam­men­pas­sen, ist dei­ne Trans­ak­ti­on gül­tig. An spä­te­rer Stel­le wird hier­auf genau­er ein­ge­gan­gen, denn was hier klingt wie eine ande­re Form der Kom­bi­na­ti­on Kon­to­kar­te und PIN ist in wirk­lich­keit zwar genau so ein­fach anzu­wen­den, bie­tet jedoch eine deut­lich höhe­re Sicher­heit.

Dar­aus ergibt sich auch der nächs­te Vor­teil, denn du kannst Kryp­to­geld nicht ver­lie­ren. Wenn du nur die rudi­men­tärs­ten Sicher­heits­vor­keh­run­gen triffst und dei­nen gehei­men Schlüs­sel nie­man­dem ver­rätst, ist es nahe­zu unmög­lich, dass Drit­te dein Kon­to plün­dern.

Dar­über hin­aus kannst du dein vir­tu­el­les Geld auch selbst erschaf­fen. Mit einem flot­ten Com­pu­ter kannst du dich selbst am soge­nann­ten mining bzw. Schür­fen betei­li­gen und dei­ne eige­nen Bit­co­ins „pro­du­zie­ren“.

Wel­che Nach­tei­le und Risi­ken gibt es?

Der größ­te Vor­teil von Kryp­towäh­run­gen ist zugleich ihr größ­ter Nach­teil. Das Geld ist vir­tu­ell, einen tat­säch­li­chen Gegen­wert gibt es in der rea­len Welt nicht. Zu dei­ner Bank kannst du jeder­zeit hin­ge­hen und dir das auf dei­nem Kon­to ver­buch­te Geld in phy­si­scher Form aus­zah­len las­sen. Dann hast du wenigs­tens Papier und Metall in der Hand. Bei einer Kryp­towäh­rung funk­tio­niert das nicht.

Im Umkehr­schluss bedeu­tet das, dass eine Kryp­towäh­rung nur den Wert hat, der ihr zuge­spro­chen wird. Der Wert unter­liegt den Geset­zen der Markt­wirt­schaft bzw. dem von Ange­bot und Nach­fra­ge. Solan­ge Men­schen bereit sind, viel Geld für Kryp­towäh­run­gen aus­zu­ge­ben und damit zu han­deln, steigt der Wert. Inter­es­siert sich irgend­wann nie­mand mehr für die Wäh­rung, bricht der Kurs ein.

Es ist nicht vor­her­sag­bar, wann es zu einem mas­si­ven Wert­an­stieg oder -abfall kommt. Man kann nur sagen, dass die Wer­te der gro­ßen Kryp­towäh­run­gen in den letz­ten Jah­ren im Durch­schnitt stark gestie­gen sind. Eine Garan­tie, dass das auch in Zukunft so bleibt, kann dir nie­mand geben.

Ein wei­te­rer Nach­teil ist, dass du für das Schür­fen rela­tiv viel Geld aus­ge­ben musst. Du benö­tigst einen Com­pu­ter mit einer mög­lichst schnel­len Gra­fik­kar­te, um die Berech­nun­gen durch­zu­füh­ren. Neben den Anschaf­fungs­kos­ten soll­test du dabei an die Betriebs­kos­ten den­ken, da eine schnel­le Gra­fik­kar­te auch viel Ener­gie ver­braucht. Bei nied­ri­gen Wäh­rungs­kur­sen ist es durch­aus wahr­schein­lich, dass du mehr für den Strom bezahlst, als du durch den Ver­kauf dei­ner geschürf­ten Wäh­rungs­ein­hei­ten bekom­men wür­dest.

Außer­dem soll­test du sehr gut auf dei­nen pri­va­ten Schlüs­sel auf­pas­sen. Ver­lierst du die­sen, sind die mit dem ent­spre­chen­den Kon­to ver­bun­de­nen Bit­co­ins für dich ver­lo­ren.

Funk­ti­ons­wei­se von Kryp­towäh­run­gen

Du fragst dich sicher­lich, wie ein Bezahl­sys­tem ohne über­ge­ord­ne­te Kon­troll­in­stanz über­haupt funk­tio­nie­ren kann. Da es so vie­le unter­schied­li­che Kryp­towäh­run­gen gibt, kann hier nur eine genau­er vor­ge­stellt wer­den. Die Funk­ti­ons­wei­se wird hier anhand von Bit­coin vor­ge­stellt, da sie nicht nur die größ­te und bekann­tes­te Kryp­towäh­rung ist. Das Bit­coin-Prin­zip wird mit klei­nen Anpas­sun­gen auch vom Groß­teil aller wei­te­ren Kryp­towäh­run­gen ange­wandt.

Das grund­le­gen­de Prin­zip hin­ter Bit­coin

Bit­coin ist ein demo­kra­ti­scher Gegen­ent­wurf zum Zah­lungs­mo­dell der Zen­tral­ban­ken. Das Prin­zip funk­tio­niert – ganz grob umris­sen – so:

Jeder Teil­neh­mer braucht eine bestimm­te Soft­ware. Die­se Soft­ware ist eine Peer-to-Peer-Anwen­dung und wird als Wal­let (Brief­ta­sche) bezeich­net. Mit dei­ner Wal­let kannst du dir kryp­to­gra­fi­sche Schlüs­sel­paa­re gene­rie­ren. Die­se bestehen aus einem pri­va­ten und einem öffent­li­chen Key.

Dein pri­va­ter Key ist ein­zig­ar­tig und soll­te gut bewacht wer­den, denn ohne die­sen kommst du nicht mehr an dein Bit­coin-Kon­to. Dein pri­va­ter Key wird in dei­ner Wal­let gespei­chert. Dein öffent­li­cher Key dient der Berech­nung dei­ner Bit­coin-Adres­se. Mit die­ser kannst du Bit­co­ins sen­den und emp­fan­gen.

Du hast die Mög­lich­keit, in einer Wal­let meh­re­re Kon­ten zu ver­wal­ten. Das ist auch rat­sam, da du ja nicht mehr an dei­ne Bit­co­ins kommst, wenn du dei­nen pri­va­ten Key ver­gisst bzw. ver­lierst. Wenn du dein digi­ta­les Geld aber auf meh­re­re Kon­ten ver­teilst, kommst du in so einem Fall immer­hin noch an die Bit­co­ins auf den ande­ren Kon­ten.

Auf dem Markt gibt es eine Viel­zahl unter­schied­li­cher Bit­coin-Wal­lets. Du kannst dich für die Soft­ware ent­schei­den, die dir am meis­ten zusagt. Vie­le Wal­lets unter­stüt­zen nicht nur Bit­coin, son­dern noch wei­te­re Kryp­towäh­run­gen wie Lite­coin oder Ethe­re­um. Wenn du mit meh­re­ren unter­schied­li­chen Wäh­run­gen han­deln möch­test, kannst du dies mit einer sol­chen Soft­ware ganz ein­fach tun. Du brauchst nicht für jede Kryp­towäh­rung eine eige­ne Wal­let anzu­le­gen.

Beach­ten soll­test du natür­lich, dass nicht nur dei­ne Kryp­towäh­run­gen, son­dern auch dei­ne Markt­plät­ze unter­stützt wer­den. Man­che Pro­gram­me bie­ten sogar das Fea­ture, Kryp­towäh­run­gen zum aktu­el­len Kurs umzu­tau­schen. Das ist durch­aus prak­tisch, wenn du anstel­le einer Ein­heit Bit­co­ins lie­ber meh­re­re Ein­hei­ten Ethe­re­um haben möch­test.

Belieb­te Wal­lets sind zum Bei­spiel:

Block­chain — die dezen­tra­le Daten­bank

Wie bereits erwähnt, han­delt es sich bei der Wal­let um eine Soft­ware, mit der ein Peer-to-Peer-Netz­werk auf­ge­baut wird. In die­sem Netz­werk wird die dezen­tra­le Daten­bank, die soge­nann­te Block­chain, gespei­chert. In ihr sind sämt­li­che Kon­to­in­for­ma­tio­nen und Trans­ak­tio­nen gespei­chert. Da es sich um ein welt­wei­tes Netz­werk han­delt, exis­tie­ren sehr vie­le Kopi­en die­ser Daten­bank, wes­we­gen die Aus­fall­ge­fahr gegen Null geht. Es gibt kei­nen zen­tra­len Ser­ver, der abge­schal­tet oder zer­stört wer­den könn­te, um das Bit­coin-Netz­werk lahm­zu­le­gen.

Dass jeder theo­re­tisch die Mög­lich­keit hat, alle Kon­to­da­ten ein­zu­se­hen, klingt ver­mut­lich zunächst abschre­ckend. Es ist nicht so, dass jeder ein­fach so auf dein Kon­to schau­en und die Trans­ak­tio­nen zurück­ver­fol­gen kann. Die Daten sind mehr­fach mit einer 256-Bit-Hash-Ver­schlüs­se­lung gesi­chert. Das ist eine Ver­schlüs­se­lungs­tech­nik, die rela­tiv schnell ange­wen­det wer­den kann, die aber unglaub­lich schwer zu kna­cken ist.

Um einen Block zu ent­schlüs­seln, benö­tigt es, wenn man den Key nicht kennt, eine Rechen­leis­tung, die nor­ma­len Men­schen nicht zur Ver­fü­gung steht. Geziel­te Angrif­fe und Mani­pu­la­tio­nen der Block­chain sind nicht per se aus­ge­schlos­sen. Denk­bar ist eine soge­nann­te 51%-Attacke. Dazu muss ein Angrei­fer mehr als die Hälf­te der Gesamt­re­chen­leis­tung des Netz­werks auf­brin­gen. Selbst die NSA ver­fügt nicht über Rechen­zen­tren, mit denen so ein Angriff auch nur ansatz­wei­se mög­lich ist.

Die Dezen­tra­li­tät ermög­licht auch eine Anony­mi­tät. Dei­ne pri­va­ten Daten kann nie­mand erfah­ren. Sie wer­den nicht gespei­chert. Auch bei einer voll­stän­dig ent­schlüs­sel­ten Daten­bank kann man nur erfah­ren, dass es die Kon­ten und Trans­ak­tio­nen gab. Wem die Kon­ten aller­dings gehö­ren, lässt sich nicht fest­stel­len. Das führt direkt zum nächs­ten Punkt:

Trans­ak­tio­nen: Mit Bit­coin han­deln und bezah­len

Wenn du Bit­co­ins ver­sen­dest oder emp­fängst, wird eine Trans­ak­ti­on getä­tigt. Einen Ein­kauf mit Bit­co­ins zu bezah­len läuft fol­gen­der­ma­ßen ab:

Du ent­schei­dest dich für ein Pro­dukt oder eine Dienst­leis­tung, die du mit Bit­co­ins bezah­len möch­test. Um bezah­len zu kön­nen, muss der Ver­käu­fer dir eine sei­ner Bit­coin-Adres­sen nen­nen. Du nennst ihm dar­auf­hin die Bit­coin-Adres­se von der du den Betrag über­weist und schickst die Trans­ak­ti­on ins Netz­werk. Der Emp­fän­ger braucht dei­ne Bit­coin-Adres­se, damit er die Zah­lung rich­tig zuord­nen kann.

Die Trans­ak­ti­on wird dann vom Netz­werk über­prüft. Das bedeu­tet, dass die Com­pu­ter ande­rer Teil­neh­mer mit­hil­fe kom­ple­xer Berech­nun­gen über­prü­fen, ob die Bit­co­ins auch wirk­lich von dei­ner Adres­se aus gesen­det wur­den. Die Über­prü­fung dau­ert in der Regel zwi­schen 5 und 10 Minu­ten. Bei erfolg­rei­cher Prü­fung wird das digi­ta­le Geld end­gül­tig über­tra­gen und die Trans­ak­ti­on mit einem ein­zig­ar­ti­gen Schlüs­sel des Prü­fers ver­schlüs­selt.

Sor­gen um den Daten­schutz brauchst du dir nicht zu machen. Die ande­ren Teil­neh­mer erfah­ren ledig­lich, von wel­cher Bit­coin-Adres­se wel­cher Betrag wohin über­wie­sen wer­den soll. Da eine Bit­coin-Adres­se ledig­lich eine kryp­ti­sche Zei­chen­ket­te ist, erfährt nie­mand, wer die Zah­lung wirk­lich ver­an­lasst hat. Es geht nur um die Kon­to­ve­ri­fi­zie­rung. Was du gekauft hast, wer du bist und bei wem du gekauft hast, erfährt im Netz­werk nie­mand, da die­se Daten gar nicht erst erho­ben wer­den. Per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten tauschst du ein­zig und allein mit dem Ver­käu­fer direkt aus.

Anony­mi­tät, Kri­mi­na­li­tät, Geld­wä­sche? Sicher­heit von Bit­co­ins

Da nur die an einer Trans­ak­ti­on betei­lig­ten Par­tei­en Infor­ma­tio­nen aus­tau­schen, ist die Kryp­towäh­rung als Bezahl­me­tho­de sehr sicher und anonym. Nur auf­grund der Trans­ak­ti­ons­da­ten ist nie­mand in der Lage, dir dei­ne Über­wei­sun­gen ein­deu­tig zuzu­ord­nen. Auch wenn jeder aus­ge­ge­be­ne Bit­coin „ver­folgt“ wird. Um die Inte­gri­tät des Sys­tems sicher­zu­stel­len, wer­den näm­lich noch wei­te­re Infor­ma­tio­nen erho­ben. Eine Trans­ak­ti­on besteht aus Zah­lung­sein- und -aus­gän­gen.

Wenn du Bit­co­ins bekom­men hast, ste­hen die­se sozu­sa­gen unter Beob­ach­tung. Sobald dei­ne Aus­gän­ge exakt die Höhe der ein­ge­gan­ge­nen Sum­me erreicht haben, gilt die Trans­ak­ti­on als end­gül­tig abge­schlos­sen. Es ist dabei irrele­vant, wie vie­le Ein- und Aus­gän­ge ver­bucht wer­den. Wich­tig ist nur, dass unterm Strich irgend­wann der trans­fe­rier­te Betrag erreicht wird.

Auf die­se Wei­se wird sicher­ge­stellt, dass kei­ne feh­ler­haf­ten Trans­ak­tio­nen durch­ge­führt wer­den. Es könn­te ja bei­spiels­wei­se auf­grund von Mani­pu­la­tio­nen oder eines Soft­ware­feh­lers pas­sie­ren, dass Trans­ak­tio­nen mehr­fach durch­ge­führt wer­den. Das wür­de die Gesamt­sum­me der ver­füg­ba­ren Bit­co­ins ver­än­dern, was in die­ser Form nicht vor­ge­se­hen ist.

Die Trans­ak­tio­nen sind ver­schlüs­selt, blei­ben aber mit­ein­an­der ver­knüpft. Theo­re­tisch wäre es also mög­lich, jede Wäh­rungs­ein­heit bis zur Erst­aus­ga­be des Ur-Bit­co­ins zurück­zu­ver­fol­gen. Auf­grund der rei­nen Daten kann man dei­ne Zah­lun­gen aber trotz­dem nur dei­nen Adres­sen zuord­nen, noch nicht dei­ner Per­son.

Trotz­dem ist das Bit­coin-Netz­werk kein rechts­frei­er Finanz­spiel­platz. Immer wie­der hört man aus der Poli­tik Stim­men, die Bit­coin als Wäh­rung für Kri­mi­nel­le, Dea­ler und Geld­wä­scher dar­stel­len. Tat­säch­lich hat es in der Ver­gan­gen­heit bereits der­ar­ti­ge Vor­fäl­le gege­ben, denn die Ver­schlüs­se­lung und rela­ti­ve Anony­mi­tät eig­nen sich sicher­lich sehr gut, um Zah­lun­gen zu ver­schlei­ern.

Über dei­ne Sicher­heit und die dei­ner Bit­co­ins sowie Trans­ak­tio­nen brauchst du dir trotz­dem kei­ne Gedan­ken machen. Sofern du dei­nen gehei­men Schlüs­sel auch geheim hältst, kann sich nie­mand dei­ner Bit­co­ins bemäch­ti­gen. Auch vor Betrug kannst du dich ganz ein­fach schüt­zen. Bevor du eine Trans­ak­ti­on durch­führst, hast du mit dem Emp­fän­ger Kon­takt, denn er muss dir schließ­lich sei­ne Bit­coin-Adres­se ver­ra­ten.

An die­sem Punkt ist Online­shop­ping mit Bit­coin genau­so sicher wie mit jeder ande­ren Zah­lungs­wei­se auch. Auch bei Bank­ein­zug, Zah­lung mit Kre­dit­kar­te etc. kannst du Betrü­gern auf­sit­zen, die zum Bei­spiel ver­spro­che­ne Waren nicht lie­fern und sich mit dem Geld aus dem Staub machen. Wenn du den Grund­ver­hal­tens­re­geln beim Online­shop­ping folgst und nur bei seriö­sen Händ­lern online ein­kaufst, ist die Gefahr ziem­lich gering. Wenn du hin­ge­gen etwas bei einer klei­nen Web­sei­te außer­halb Euro­pas bestellst und per Vor­kas­se zahlst, bist du schlicht­weg unvor­sich­tig gewe­sen und somit selbst Schuld, soll­test du weder Ware sehen noch dein Geld wie­der­be­kom­men. Die Zah­lungs­wei­se ist hier­bei irrele­vant.

Als pri­va­ter Ver­käu­fer soll­test du immer bereit sein, dei­ne Iden­ti­tät offen­zu­le­gen, zum Bei­spiel durch eine Aus­weis­ko­pie. Als Käu­fer soll­test du einen ent­spre­chen­den Iden­ti­täts­nach­weis vom Ver­käu­fer ver­lan­gen. Auf­grund der kom­ple­xen Ver­schlüs­se­lung und Ver­ket­tung von Trans­ak­tio­nen ist es unmög­lich, eine Trans­ak­ti­on rück­gän­gig zu machen. Wenn du etwas mit Bit­co­ins bezahlst und die Ware wird nicht gelie­fert, hast du kei­ne Mög­lich­keit, die Buchung rück­gän­gig zu machen.

Für dich als Ver­käu­fer ist das ein zusätz­li­cher Schutz. In der Ver­gan­gen­heit haben Betrü­ger oft­mals eine bestimm­te Masche ange­wen­det. Im Inter­net haben sie Klein­an­zei­gen nach hoch­wer­ti­gen Gegen­stän­den wie zum Bei­spiel neu­wer­ti­gen Note­books gesucht und die­se gekauft. Das Pro­dukt woll­ten sie gleich per­sön­lich abho­len. Da sie so viel Geld angeb­lich lei­der grad nicht dabei haben, wur­de ange­bo­ten, das Geld vor­ab per PayPal zu über­wei­sen.

Vor der Über­ga­be bekommt der Ver­käu­fer natür­lich die Bestä­ti­gung der Trans­ak­ti­on und sieht das Geld auf sei­nem PayPal-Kon­to. Dar­auf­hin über­gibt er den ver­kauf­ten Gegen­stand natür­lich. Spä­ter stellt der Ver­käu­fer dann fest, dass das Geld zurück­ge­bucht wur­de, da es von einem gehack­ten Account aus über­wie­sen wur­de. Die Wahr­schein­lich­keit, den tat­säch­li­chen Käu­fer auf­zu­spü­ren, ist ver­schwin­dend gering.

Mit einer Vor­ab­über­wei­sung von Bit­co­ins kann dir das nicht pas­sie­ren. Im Gegen­zug bedeu­tet das aber auch, dass du als Käu­fer sehr vor­sich­tig sein musst. Wenn du dich bei der Ein­ga­be der Bit­coin-Adres­se des Emp­fän­gers ver­tip­pen soll­test und die­se Adres­se exis­tiert, sind dei­ne Bit­co­ins weg. Du kannst sie nicht zurück­ho­len und auch nicht mit dem Emp­fän­ger in Kon­takt tre­ten. Dir bleibt nur die Hoff­nung, dass der Emp­fän­ger eine ehr­li­che Haut ist und dir dei­ne Bit­co­ins frei­wil­lig zurück­schickt, da er ja sehen kann, von wel­cher Adres­se es über­wie­sen wur­de.

Um auf das The­ma der Kri­mi­na­li­tät, Dro­gen­han­del etc. abzu­schlie­ßen: Genau aus den eben genann­ten Grün­den hat es die Poli­zei bereits vor Jah­ren schon geschafft, ein­zel­ne Kri­mi­nel­le und gan­ze Ver­bre­cher­ban­den, die ihre Geschäf­te mit Bit­co­ins und ande­ren Kryp­towäh­run­gen durch­ge­führt haben, zu ver­haf­ten. Fin­det die Poli­zei bei einer Fest­plat­ten­durch­su­chung des Com­pu­ters eines Täters des­sen Wal­let, hat sie sorg­fäl­tig auf­be­rei­tet eine Lis­te all sei­ner Trans­ak­tio­nen und Hin­wei­se auf all sei­ne Kon­tak­te.

Auch wenn die rei­nen Zah­lun­gen fast voll­stän­dig anonym statt­fin­den, so ganz ohne den Aus­tausch per­sön­li­cher Daten kön­nen auch mit Bit­coin kei­ne Geschäf­te gemacht wer­den, weder legal, noch ille­gal.

Schür­fen / Mining: So ent­ste­hen Bit­co­ins

Bit­co­ins ent­ste­hen durch soge­nann­tes Schür­fen, auch Mining genannt. Die Anzahl aller schürf­ba­ren Bit­co­ins ist auf 21 Mil­lio­nen begrenzt. Um sie zu bekom­men, müs­sen Blö­cke gefun­den wer­den. Jeder Block ent­hält Infor­ma­tio­nen über aktu­el­le Trans­ak­tio­nen sowie eine kom­ple­xe mathe­ma­ti­sche Fra­ge.

Beim Mining geht es dar­um, die­se Fra­ge zu lösen. Das geschieht durch Rechen­leis­tung, die die Teil­neh­mer dem Netz­werk zur Ver­fü­gung stel­len. Der­je­ni­ge, des­sen Rech­ner die Lösung fin­det, ist der Urhe­ber eines neu­en Blocks mit einer neu­en Auf­ga­be. Dafür erhält er eine bestimm­te Anzahl Bit­co­ins. Ob die gefun­de­ne Lösung wirk­lich rich­tig ist, wird eben­falls von den Teil­neh­mern des Netz­werks über­prüft.

Dafür wird nicht viel Rechen­leis­tung benö­tigt, denn die Auf­ga­ben sind zwar schwer zu lösen, jedoch ist es kein gro­ßer Auf­wand, eine gefun­de­ne Lösung zu über­prü­fen. Der neue Block ent­hält außer­dem eine Refe­renz auf den Block mit der gelös­ten Auf­ga­be. Dadurch wird er sozu­sa­gen an die­sen ange­han­gen, wodurch eine Ket­te gebil­det wird, die besag­te Block­chain.

Sobald der Block bestä­tigt ist, wer­den alle Teil­neh­mer infor­miert, wel­che bestä­tig­ten Trans­ak­tio­nen der Block ent­hält. So wird sicher­ge­stellt, dass kei­ne Trans­ak­ti­on dop­pelt gespei­chert wird. Es ist durch­aus mög­lich, dass es unter­schied­li­che Lösun­gen für Auf­ga­be geben kann. Wer­den die­se Lösun­gen gleich­zei­tig gefun­den, teilt sich die Ket­te auf. Das Netz­werk über­prüft die­se „Äste“ regel­mä­ßig und stößt den kür­ze­ren Ast ab. Damit wird ver­hin­dert, dass Hacker mit mas­si­ver Rechen­leis­tung die gesam­te Ket­te angrei­fen und irrepa­ra­bel beschä­di­gen kön­nen.

Auch die Schwie­rig­keit der Auf­ga­ben ist vor­ge­ge­ben bzw. wird vom Netz­werk auto­ma­tisch ange­passt. Die Auf­ga­ben sol­len so kom­plex sein, dass das Netz­werk etwa alle 10 Minu­ten einen neu­en Block gene­rie­ren kann. Liegt der tat­säch­li­che Wert nen­nens­wert dar­über oder dar­un­ter, wer­den die Auf­ga­ben der ver­füg­ba­ren Rechen­leis­tung ange­passt.

Es gibt noch wei­te­re Regeln für die Aus­ga­be von Bit­co­ins. Die maxi­ma­le Stück­zahl ist auf 21 Mil­lio­nen begrenzt. Pro Block wur­den am Anfang 50 Bit­co­ins aus­ge­schüt­tet. Die Regel besagt, dass sich die Anzahl der Bit­co­ins pro Block nach 210.000 Blö­cken hal­biert. Im Lau­fe der Zeit wür­dest du folg­lich immer weni­ger Bit­co­ins bekom­men, wenn du einen Block schürfst.

Wie kann ich Bit­co­ins selbst schür­fen / minen?

Für die Lösung der gesell­ten Rechen­auf­ga­ben brauchst du grund­le­gend nur eine Sache: Rechen­power. Und wenn die nicht aus­reicht, brauchst du noch mehr Rechen­power. Beson­ders wich­tig ist dabei eine leis­tungs­star­ke Gra­fik­kar­te.

Eine CPU hat weni­ger und kom­ple­xe­re Rechen­ein­hei­ten als ein Gra­fik­chip (GPU). Beson­ders wich­tig sind dabei die arith­metic logic units (ALU), die für „pri­mi­ti­ve“ logi­sche Berech­nun­gen zustän­dig sind. Für das Mining von Bit­co­ins sind die­se Rechen­ein­hei­ten aller­dings opti­mal. Der­zeit sind aktu­el­le Gra­fik­kar­ten mit Chips von AMD beson­ders gefragt, da die­se Chips beim Mining effi­zi­en­ter sind als die vom Kon­kur­ren­ten Nvi­dia.

Ansons­ten soll­te dein Com­pu­ter über 8 GB RAM und einen nicht all­zu alten Pro­zes­sor ver­fü­gen. Jeder auf dem Markt befind­li­che Pro­zes­sor mit min­des­tens 2 Ker­nen ist aus­rei­chend. Wenn du an dei­nem Rech­ner auch aktu­el­le Spie­le spie­len möch­test, soll­te dei­ne CPU natür­lich ent­spre­chend leis­tungs­fä­hig sein.

Main­board und Fest­plat­te sind nicht so wich­tig. Die Haupt­sa­che ist, dass die not­wen­di­gen Anschlüs­se vor­han­den sind und sich ein Betriebs­sys­tem instal­lie­ren lässt. Nicht spa­ren soll­test du beim Netz­teil. Erkun­di­ge dich, wie­viel Strom dei­ne Gra­fik­kar­te unter Last maxi­mal ver­brau­chen kann. Dann suchst du dir ein Netz­teil aus, wel­ches die ent­spre­chen­de Leis­tung auch kon­stant lie­fern kann. Watt-Anga­ben sind näm­lich nicht unbe­dingt das ver­läss­lichs­te Leis­tungs­merk­mal.

Wenn dein Rech­ner unter Last 200 Watt ver­braucht, kann es sein, dass ein bil­li­ges Netz­teil nach kur­zer Zeit durch­brennt, obwohl es 300 Watt Leis­tung ver­spricht. Ein hoch­wer­ti­ges Netz­teil mit 250 Watt hin­ge­gen kann auch unter Dau­er­last vie­le Jah­re lang hal­ten. Selbst Bit­co­ins zu schür­fen ist nur sinn­voll, wenn dein Com­pu­ter rund um die Uhr in Betrieb ist.

Ansons­ten benö­tigst du nur noch eine Mining-Soft­ware. Es gibt diver­se kos­ten­lo­se Pro­gram­me, zwi­schen denen du dich ent­schei­den kannst. Die meis­ten Pro­gram­me ver­fü­gen über eine über­sicht­li­che gra­fi­sche Ober­flä­che und las­sen sich auch ohne groß­ar­ti­ge Fach­kennt­nis­se kon­fi­gu­rie­ren und bedie­nen.

Belieb­te Bit­coin-Mining-Pro­gram­me für Win­dows sind bspw.:

Schür­fen: Solo oder im Mining-Pool?

Es gibt zwei Arten des Schür­fens. Du kannst ent­we­der allei­ne (solo) schür­fen oder dich einem Mining-Pool anschlie­ßen. Ein Mining-Pool ist eine Com­mu­ni­ty, in der alle Mit­glie­der ihre Rechen­leis­tung tei­len. Du schürfst nicht allei­ne an einem neu­en Block, son­dern gemein­sam mit der Rechen­leis­tung aller ande­ren. Dadurch kön­nen neue Blö­cke deut­lich schnel­ler gefun­den wer­den.

Wenn ein Block gefun­den wird, wer­den die ent­hal­te­nen Bit­co­ins antei­lig auf alle Teil­neh­mer ver­teilt. Auf die­se Wei­se kannst du regel­mä­ßig Bit­co­ins erhal­ten, aller­dings ist der Ertrag pro Block natür­lich sehr gering. Im Pool zu schür­fen ist den­noch attrak­tiv, denn auf­grund der gewal­ti­gen Rechen­leis­tung kön­nen die Blö­cke ent­spre­chend schnell ent­deckt wer­den. Dadurch sam­melt sich mit der Zeit ein immer grö­ße­rer Betrag an.

Belieb­te Mining-Pools sind:

Wo und wie Bit­co­ins kau­fen und ver­kau­fen?

Bit­co­ins kannst du online an einem der vie­len Bit­coin-Markt­plät­zen kau­fen und ver­kau­fen. Bit­coin-Markt­plät­ze funk­tio­nie­ren nach dem Bör­sen-Prin­zip. Ange­bot und Nach­fra­ge bestim­men den Kurs, zu dem die Bit­co­ins gehan­delt wer­den. Da es sich bei Bit­coin-Markt­plät­zen nicht um offi­zi­el­le Ban­ken oder staat­lich kon­trol­lier­te Insti­tu­tio­nen han­delt, soll­test du dich nicht gleich beim erst­bes­ten Markt­platz anmel­den.

Der Bit­coin-Markt­platz dei­nes Ver­trau­ens soll­te als Unter­neh­men einen Sitz in Deutsch­land oder zumin­dest Euro­pa haben. Soll­te es zu Pro­ble­men kom­men, wie feh­ler­haf­ten Abrech­nun­gen oder aus­blei­ben­den Zah­lun­gen, hast du das Recht auf dei­ner Sei­te und kannst pro­blem­los Kla­ge ein­rei­chen. Von Deutsch­land aus Anbie­ter außer­halb der EU zu ver­kla­gen, gestal­tet sich für gewöhn­lich kom­pli­ziert und teu­er. Natür­lich gibt es auch außer­halb der EU vie­le seriö­se Bit­coin-Markt­plät­ze. Ach­te bei dei­ner Ent­schei­dung auf die Part­ner­schaf­ten der Betrei­ber. Es ist immer ein gutes Zei­chen, wenn zum Bei­spiel offi­zi­el­le Part­ner­schaf­ten mit bekann­ten Ban­ken geschlos­sen sind.

Markt­plät­ze sind zudem eine sehr güns­ti­ge Mög­lich­keit, mit Bit­co­ins zu han­deln. Im Schnitt lie­gen die Gebüh­ren, über die sich die Markt­plät­ze auch finan­zie­ren, bei etwa einem Pro­zent der Trans­ak­ti­ons­sum­me. Um am Han­del teil­zu­neh­men benö­tigst du einen kos­ten­lo­sen Account beim Anbie­ter dei­ner Wahl. Je nach Markt­platz hast du unter­schied­li­che Zah­lungs­wei­sen zur Aus­wahl. Emp­feh­lens­wert sind Markt­plät­ze, die die Zah­lung per Kre­dit­kar­te oder (Sofort-)Überweisung anbie­ten. Du ent­schei­dest dich für eine Zah­lungs­wei­se und ver­knüpfst dein Kon­to mit dei­nem Account.

Um aktiv han­deln zu kön­nen, musst du dein Kon­to veri­fi­zie­ren. Das funk­tio­niert meist so ähn­lich wie bei der Veri­fi­zie­rung bei PayPal. Dort bekommt man nach der Regis­trie­rung eines Kon­tos ein paar Cent über­wie­sen. Durch Anga­be des Betrags und Betreffs der Über­wei­sung wird die Echt­heit des Kon­tos bestä­tigt.

Seriö­se Bit­coin-Markt­plät­ze ver­lan­gen kei­ne fes­ten Geld­ein­la­gen auf einem eige­nen Kon­to. Wenn du zum Bei­spiel auf bitcoin.de Bit­co­ins ver­kau­fen möch­test, musst du die­se Bit­co­ins auf das Kon­to des Anbie­ters trans­fe­rie­ren. Dann bie­test du die Bit­co­ins zum Kauf an. Sobald ein Käu­fer gefun­den ist, wer­den die Bit­co­ins ein­ge­fro­ren. Weder du noch der Käu­fer kom­men an die Wäh­rung ran.

Anschlie­ßend über­weist dir der Käu­fer die ver­ein­bar­te Sum­me. Erst wenn du den Erhalt der Zah­lung bestä­tigt hast, wer­den die Bit­co­ins wie­der frei­ge­ge­ben und die Trans­ak­ti­on durch­ge­führt. Auf die­se Wei­se wer­den sowohl Käu­fer als auch Ver­käu­fer geschützt. Bis du als Ver­käu­fer das Geld hast, sind dei­ne Bit­co­ins sicher. Als Käu­fer bist du geschützt, weil der Ver­käu­fer die Bit­co­ins nicht ander­wei­tig ver­kau­fen kann, bis du bezahlt hast. Der Markt­platz dient in die­sem Sin­ne als Treu­hän­der. Das ist beson­ders wich­tig, da die gesam­te Trans­ak­ti­on per Über­wei­sung gut und ger­ne mal ein paar Tage dau­ern kann.

Wich­tig ist außer­dem, dass auf den ers­ten Blick erkenn­bar ist, in wel­cher Wäh­rung die Bit­co­ins gehan­delt wer­den und wo der Ver­käu­fer sei­nen Sitz hat. Auch eine Kenn­zeich­nung von veri­fi­zier­ten Ver­käu­fern soll­te vor­han­den sein, damit du dir die Ver­käu­fer her­aus­su­chen kannst, die bereits erfolg­reich Bit­co­ins ver­kauft haben.

Gute Bit­coin-Markt­plät­ze sind zum Bei­spiel:

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